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Svatojakubská cestaJakobswegWay of St. James

Legende

Um die Person von Jakobus ranken sich zahlreiche Legenden. In Spanien ist die Überlieferung verbreitet, dass Jakobus gleich nach der Himmelfahrt von Jesus auf der Iberischen Halbinsel predigte und Jünger mit der Prophezeiung warb, dass er nach seinem Tod Unzählige bekehren werde. Im Pilgerort Santiago de Compostela, der nach ihm benannt ist, wurde vor dem Bau der Kathedrale angeblich sein Grab entdeckt. Jakobus soll den christlichen Heeren der Reconquista bei mehreren Gelegenheiten zu Pferd zur Hilfe gekommen sein, um trotz Unterzahl maurische Heere zu besiegen. Er wird deshalb auch als Mauresmo (Maurentöter) bezeichnet.

Jakobsmuschel

Der Zeichen der Pilger ist die Jakobsmuchel. Den Ursprung dieser Jakobsmuschel findet sich, wie so oft, in einer Legende. Es wird berichtet, dass ein portugiesischer Ritter zu Pferd in der Nähe von Padrňn an der Anlegestelle jenes Schiffes stand, welches Jakobus nach Spanien brachte. Als das Pferd den wundersamen und hellen Schein sah, der von einem Stern herab auf den Apostel fiel, war es von dem Anblick so verstört, dass es in das Wasser sprang und den Ritter mit sich in die Tiefe riss. Der Ritter wurde gerettet und an Bord gezogen. Die Retter sahen voller Staunen, dass sein Körper voll mit Jakobsmuscheln bedeckt war. Es existieren noch weitere Legenden, die sich um die Jakobsmuschel ranken. Alle besitzen im wesentlichen das gleiche Muster einer Geschichte, nämlich eines durch Jakobus wundersam geretteten Menschen.